Astrophytum asterias benötigt lehmhaltigen Boden, der mithilfe von Sand, Kies oder Bims durchlässig gemacht werden sollte und stets gut erwärmt wird, um Fäulnis zu vermeiden. Zwischen den Wassergaben sollte das Substrat ganz austrocknen können. Es ist nicht leicht, die vielen Keimlinge der Astrophytum asterias Samen am Leben zu halten, aber die, bei denen es gelingt, machen uns als hübsche Hausgenossen mit ca. 6 Zentimeter breiten Blüten viel Freude. Die Blüte ist gelb, in der Mitte rot und wächst aus den jüngsten Areolen heraus.
Astrophytum asterias wurde 1843 von dem Naturforscher Karwinski erstmals nach Europa geschickt. Ein Exemplar kam nach München, andere nach Petersburg. Nirgends gelang eine Vermehrung dieser kostbaren Pflanze. Bald war sie verschollen. Erst 80 Jahre später glückte dem Sammler Fric die Wiederentdeckung. Die ersten nach Europa gesandten Pflanzen erhielt der Kakteengärtner Haage. In Prag und Erfurt wurde die Importpflanzen akklimatisiert und durch Samen vermehrt. Das Astrophytum asterias wurde danach bald zur Traumpflanze aller Kakteenliebhaber.