Der Indianertabak kann im Frühjahr oder Herbst ausgesät werden. Er bevorzugt leicht sauren Boden. Bei Reife der Früchte, ist die ganze Pflanze bereit für die Ernte. Das getrocknete Kraut ist Bestandteil vieler alter indianischer Räuchermischungen (Kinnickinnicks) für heilende und religiöse Rituale. In der Medizin der nordamerikanischen Indianer gilt der Indianertabak als Mittel gegen Asthma, Bronchitis und Husten. Es wird aber auch als Brechmittel benutzt. Das Kraut des Indianertabak hat einen scharfen, tabakähnlichen Geschmack und wirkt beim Verräuchern unter anderem krampflösend und stimulierend. Aber auch schweißtreibende, auswurffördernde und bei Überdosierung atmungshemmende Wirkung bis hin zum Stillstand wurde bei den Indianern beobachtet.