Wir sollten den Stachelmohn nicht dafür verurteilen, dass er bei den alten Azteken eine Grabbeigabe war und als Proviant der Toten auf ihrem Weg ins Reich der erst so richtig Toten diente. Denn der Stachelmohn wurde in anderen Regionen Mittelamerikas als Heil- und Ritualpflanze von Wegesrändern und Wiesen gepflückt. Kaum hatten die Spanier die "Neue Welt" unter ihrer Fuchtel, schon kam auch der Stachelmohn nach Europa und wurde hier medizinisch genutzt. Wirkung zeigt der Stachelmohn offensichtlich bei Asthma, Augenbeschwerden, Nierenleiden und als Beruhigungs- und Schlafmittel. Überhaupt scheint Stachelmohn sehr vielseitig zu sein, denn man kann sein Kraut verwenden, aber auch seine Pflanzenmilch trocknen und weiter verarbeiten. In Paraguay nutzt man die Wurzeln zum Teebereiten. In Mexico haben Anfang des 20. Jahrhunderts chinesische Einwanderer aus Argemone mexicana Opium-Ersatz gewonnen, was auf eine ähnliche Wirkung schließen lassen könnte, aber die Chinesen, die machen ja auch aus einem Walpenis ein Potenzmittel ...Stachelmohn war jedenfalls auch schon immer Bestandteil von Räuchermischungen - und dabei wollen wir es weiterhin belassen, denn da weiß man, was man hat.Verräuchern zur Raumluftverbesserung - einzeln oder in Verbindung mit anderen Kräutern, es ist in jedem Fall wohltuend.
1g frische, keimfähige Samen.
NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET, NUR ZUM VERRÄUCHERN!